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Samstag, 18.11.2017
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Neues Buchprojekt

Unser 3. Buch wird jetzt geschrieben und ihr könnt dabei sein.

Jetzt 2011 sind wir endlich soweit, um das nächste Buch über die eigentliche Reise zu schreiben. Die Reise, die in Deutschland begann und im afrikanischen Senegal endete.

Wieder hier in Deutschland zu leben war für uns nicht einfach, wie ihr sicherlich schon aus den verschiedensten Sätzen aus dieser Homepage entnehmen konntet. Die Liebe und die große Sehnsucht nach Afrika lies uns immer wieder den Stift bzw. die Tastatur erstarren. Da Zeit viele Wunden heilt, ist nun endlich auch jetzt unsere Zeit des Schreibens wieder zu uns gekommen.

Diejenigen unter euch, die von großer Ungeduld geplagt sind, können selbstverständlich schon jetzt unser Buch unverbindlich vorbestellen. Sendet uns mit dem Betreff 2. Buch vorbestellen euer Interesse und schon werdet ihr die Ersten sein, die unser Wunderwerk Afrika in den Händen halten werdet. (Selbstverständlich gibt es noch vorherige Informationen zum Buchverkauf) Unsere Email: info(at)aufdersuche.org

Hier werden wir euch aktuell über den Stand des Buchprojektes informieren. Somit könnt ihr auch diese Reise mit uns verfolgen.

Doch bevor es gedanklich wieder auf die Reise nach Afrika gehen konnte, war von Wolfram noch "schnell" ein anderes Buch zu schreiben, welches sich mit den Themen unserer Lebensberatung befasst und dringend geboren werden wollte.

Also, etwas Geduld für Reisegeschichten hungrige.

Wir würden uns über Eure Gedanken dazu freuen, am einfachsten per mail oder Gästebuch...

2.10.2012 Juchu, juchu es ist da-geschrieben von Katrin

Seit dem 20.8.2012 ist Wolframs Buch erhältlich. Als Taschenbuch und auch als EBook bei Amazon, WEltbild und allesn Buchhandlungen bestellbar.

Die Aufregung war groß und in den letzten Tagen war Wolfram kaum noch zu bändigen. Dann haben wir sofort die ersten Bücher der Vorbestellliste versendet und schon die ersten feedbacks erhalten.

Wolframs Buch habe ich zu einem Drittel geschafft, aber man muß sich wirklich sehr konzentrieren. Das ist kein Buch für spirituelle oder physikalische Laien. Ist zumindest mein Eindruck. Aber es ist super spannend und wirklich kunterbunt gemixt. Bei dem Spruch: "Meine Frau opfert sich auf, damit die Schokoladenvorräte nicht schlecht werden", lag ich ja bald unter dem Tisch.

Super - weiter so.

LG

So und nun geht es darum auch Lesungen zu organisieren......

29.7.2012 Es ist im Druck und auch schon bei Amazon vorbestellbar:)

Alles dauert zu lange und ich muss Wolfram immer wieder um Geduld bitten. Es ist natürlich in der Endphase eines Buches verständlich, dass man ungeduldig wird. Aber mit ein wenig mehr Zeit ist das Buch dann auch aus den Kinderschuhen entwachsen.

Wir sind blind geworden, haben wir festgestellt. Auch wenn wir das Buch noch und nochmal durchlesen, wir sehen keine Fehler mehr. Nur gut, dass eine ganz liebe Frau unser Problem erfasst hat und sich das Buch einfach mal zur Korrektur des Satzes mit nach Hause nimmt. Denn nach dem Satz schleichen sich lustige Fehler ein. Trennungen, die ulkig aussehen, Wörter die einsam und verlassen in der Zeile warten und eben immer noch Grammatik und Rechtschreibfehler.
Jedenfalls gelingt es ihr, Wolframs Buch mit vielen roten Strichen zu bemalen und somit die Perfektion des Satzes zu erhöhen.
Und jetzt? Jetzt arbeitet der Verleger die Korrekturen ein und Wolfram muss schon wieder warten.......

Dann, auf einmal während der ganzen Warterei, kommt die tollste Nachricht per Email: „das Cover ist fertig und schau mal bitte Wolfram ob es dir gefällt.“ Er ist hin und weg, ich auch:) Alles stimmt, wir mögen es. Und der Verleger? Er mag es auch. Puh, das wäre geschafft.

Jetzt ist Wolframs Buch im Druck und Wolfram muss schon wieder warten.
Jedoch hat der Verleger, übrigens der Telescope- Verlag, Wolframs Wartezeit aufgeheitert.
Das Buch kann man schon über Amazon vorbestellen.  Hier: Amazon

2.7. 2012 Die Spannung steigt

Wolframs neues Buch ist nun zum 2. Mal lektoriert worden und ich(Katrin), habe es auch noch einmal durchgesehen.
Ist noch etwas zum Gelingen eines Buches zu tun? Ja, jede Menge. Das Cover ist noch nicht so wie es sein soll. Also musste ein neues Foto geschossen werden, dazu brauchten wir aber erst einmal einen Fotografen. Und tatsächlich haben wir einen Fotografen gefunden und tolle Fotos von ihm erhalten.
Jetzt wird das Foto von unserer Werbefrau in das Cover gezaubert und überhaupt, das Cover wird von ihr gestaltet, und dazu braucht man schon jede Menge Gespür für den Autor und den Inhalt.
Der Klappentext ist auch schon fertig und ich(Katrin) mag ihn sehr. Er liest sich rund.

Tja, und ein Foto vom Autor ist auch fertig und der dazu passende Text über den Autor auch.
Was jetzt noch zu tun ist, werden sich vielleicht einige fragen?
Jetzt ist das Buch in der lektorierten Fassung beim Verlag und dieser beginnt mit dem Satz, so dass der Text in das Buchformat hineinpasst.
Nun könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie aufgeregt Wolfram ist und dass er es kaum noch erwarten kann, sein Werk in den Händen zu halten. Und wisst ihr was, mir geht es genauso. Es kommt mir vor ,als ob ein neues Baby erwartet wird:)

Jetzt gilt es Lesereisen zu organisieren und da könnt ihr uns gern mit helfen. Wer eine Buchlesung mit Wolfram möchte, braucht sich nur bei uns zu melden. Es wird nicht einfach nur eine Lesung, sondern es gibt noch einige Überraschungen dazu.
Den Inhalt des Buches könnt ihr euch schon jetzt hier ansehen im
neuen Brief.

29.4. Es ist vollbracht und los geht es nach Afrika (Wolfram)

Eeeeendlich

ist das Buch zu den Fragen des Lebens fertig und zur Lektorin geschickt. Den genauen Titel, die Inhalte usw. werde ich nach dem abgeschlossenen Lektorat und dem fertigen Cover bekanntgeben. Es ist ein wirklich gutes Buch geworden, mit spannenden und interessanten Fragen des Lebens...

So, jetzt kann ich mich nun wieder der Reise nach Afrika widmen.

Ich glaube, ich war irgendwo in Frankreich stehen geblieben? Mal sehen, was dort so alles mit uns passierte.

Also, für all die jenigen, die schon lange auf das Afrikabuch warten, ich schreibe wieder daran.

25.4.2012 Und jetzt der Endspurt (Katrin)

Wolfram in der Schreibstube

Kaum zu glauben aber heute ist der Tag, an dem Wolfram wieder schreibt.
Ihr wollt wissen warum erst jetzt?

Auch im Leben eines Autors kommen irdische Dinge auf ihn zu.
Wolfram ist ab und an auch noch Honorardozent und in diesem Zuge hatte er im ganzen März mit Migranten gearbeitet. Diese Arbeit gefällt ihm sehr, hat aber den Nachteil, dass er dann nicht mehr zum Schreiben kommt.

Dann haben wir uns vor Ostern in den Urlaub abesetzt. Es war wundervoll erholsam, jedoch nach der Heimkehr hatte Wolfram eine starke Erkältung. Pünktlich zur Esoterikmesse in Erfurt war er gesund und konnte mich per Handauflegen heilerisch begleiten, denn nun hatte ich die Erkältung.

Und nun? Heute ist der erste freie Tag und Wolfram ist schon ganz schlecht gelaunt weil er die Gedanken endlich zu Papier bzw. zu Computer bringen will. Es ist schon eine besondere Belastung für einen Autor, wenn man die schönsten Gedanken und Formulierungen einfach nicht aufschreiben kann, und das, weil immer zu etwas dazwischen kommt.

Aber jetzt ist die Zeit des Wartens vorbei, er schreibt wieder und zwar das letzte Kapitel. Ach nein, ich höre gerade, dass er alle bisherigen Kapitel noch einmal überarbeitet hatte und nun zum letzten Kapitel vordringt.

Interessant finde ich, kaum hat er wieder angefangen, da kommen schon die ersten Vorbestellungen zum Buch. Na dann werde ich jetzt mal schnell eine Liste anfertigen, damit alle ihr Buch auch vorpünktlich erhalten.

22.2. Die wohl ewige Geduldsprobe der Ungeduldigen(Wolfram)

Eigentlich dachte ich, dass ich recht schnell weiter komme und mein Buch auch schnell fertig wird. Aber, das scheint eine wohl ewig währende Geduldsprobe zu sein. Gerade wenn ich denke, dass ich Zeit und Inspiration habe, kommt etwas dazwischen, so dass ich nicht weiter schreiben kann. Oder, es ist einfach keine Inspiration da.

Unser erstes Buch hat insgesamt fast ein ganzes Jahr gedauert, bis es fertig war. Insofern bin ich jetzt, mit den zwei Monaten, die ich erst daran schreibe, sehr schnell.

Besonders spannend finde ich, wie viele sich für mein Buch schon interessiert haben, nachdem sie nur einen Teil des Inhaltes kennen.

Ein Buch zu schreiben, ist eine tolle, inspirierende, interessante, völlig einnehmende, viel Kraft kostende und viel viel mehr Freude und Kraft gebende Erfahrung

Deshalb wird es auch bald fertig werden, wenn auch nicht so bald, wie ich es gedacht hatte....

7.2.2012 Was schwarzer Tee mit Büchern zu tun hat (Katrin)

Wolfram klagt, dass er heute gar nicht mit dem Schreiben vorwärts kommt, dabei ist er in der Endphase. Ich tröste ihn, dass man eben nicht an jedem Tag schreiben kann. Schließlich braucht man die richtige Stimmung dafür und auch einen "langen Atem", das Buch auch wirklich zu Ende zu bringen.

Irgendwie mag er die Antwort von mir nicht. Sagt nur: "mmh" und setzt sich weiterhin trostlos hin, starrt Löcher in die Luft, schaut mal bei Facebook rein, und läuft mal hin und dann wieder her.

Während ich ihn irgendwann in der Küche werkeln höre, überlege ich, was ihm denn helfen könnte. Aber mir fällt nichts weiter ein, als einen Spaziergang durch den Park vorzuschlagen. Aber vorher muss ich noch einige Telefonate erledigen, in der Homepage etwas verändern, Kartenlegen und und und...

 

Endlich habe ich Zeit und öffne ganz sacht seine Zimmertür, um ihn in seiner trüben Stimmung nicht aufzuschrecken.

Was ist denn das? Wolfram schreibt und schreibt und schreibt. Blickt mich freudestrahlend an und erzählt mir "Es ist unglaublich, ohne eine Tasse schwarzen Tee, kann ich nicht Schreiben. Erst dann kommen meine Gedanken in die Gänge."

Verdutzt schaue ich ihn an, bis ich erkenne, was der Tee bewirkt hat.

Nein, nicht irgendein Tee ist das, sondern die Trekkies unter euch kennen ihn und auch seine Wirkung.

Wie sagte Captain Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise in The next Generation zum Replikator? 

„Tee, Earl Grey, heiß.“ Und danach fand er die schier unendliche Lösung.

 

Was ist eigentlich in diesem Earl Grey drin?

11.1.2012 Lektorensuche(Katrin)

Es ist soweit:

Wolfram ist mit dem Buch "Fragen des Lebens" schon fast fertig. Doch nun kommt ein äußerst wichtiger Teil des Schreibens, die Lektorensuche....

Er oder sie soll zu uns passen, das Buch gut nach Rechtschreibung und Grammatik durchsehen und dabei auch stilistische Hinweise geben ohne zu stark in Wolframs Gedankengänge einzugreifen. Eine sehr interessante Arbeit.

Ich bin gespannt, ob wir IHN oder SIE baldigst finden.

Eine aufregende Suche.

19.12. Schwierig, schwierig (Wolfram)

Seit einiger Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Es ist so viel zu tun, dass ich kaum Zeit zum weiterschreiben finde.

Und nun ist auch noch ein anderes Projekt dazwischen gekommen, welches ich so schnell wie möglich fertig stellen muss.

Da wir im nächsten Jahr viele Messen besuchen hatte Katrin die spontane Idee, noch ein kleines Buch über unsere bereits begonnenen Artikel zu "Fragen des Lebens" zu schreiben, welches dann ab 2012 auf den Messen mit angeboten werden soll. Erst dachte ich, dass es schnell geht, da viele Texte schon geschrieben sind aber nun stellt sich heraus, wie viel wirklich noch zu tun ist, um aus den Einzeltexten eine Gesamtfassung werden zu lassen. Eine Menge Arbeit aber ich komme gut voran.

Vielleicht gelingt es ja zwischendurch an dem Frankreichtext weiter zu schreiben, als "Entspannung" von den recht anspruchsvollen Texten aus "Fragen des Lebens" sozusagen. Ich bin gespannt......

3.12.2011 wie Frankreich unseren Alltag verändert (v. Katrin)

Handwerkszeug zum Schreiben

Wolfram ist in seinem Schreiberleben völlig in einer anderen Welt, nämlich der französischen. Immer wieder erzählt er mir längst vergessene Geschichten aus der Zeit, als wir Paris eroberten und im Herbst immer noch im Zelt übernachteten. Ich selbst erliege dem wundervollen Flair, und kaufe nur noch Käse und koche ganz leckere Sachen. Einen echt französischen Film habe ich uns auch schon gekauft, dann fehlt ja nur noch der Champagner aus  Rommilly sur Seine. Aber nein blos nicht, diese drei tollen Tage werde ich nicht vergessen. Überall mussten wir Champagner trinken und das uns, wo wir doch beide seit Jahren nicht gern Alhohol trinken. Aber bei Champagner sind selbst wir schwach geworden und unsere Beine auch.

26.11.2011 (von Wolfram)

Heute ist etwas interessantes passiert.

Ich habe festgestellt, dass sich die Form meiner Art zu schreiben grundsätzlich verändert hat. Ich glaube, dass es mit dem Geige üben zusammen hängt. Schon toll, was so alles passiert.

25.11. 2011 (von Wolfram)

Gestern habe ich ganze 4 Seiten geschrieben.

Das klingt vielleicht nicht sehr viel aber, wenn man ein Buch schreibt, in dem nicht nur etwas vernünftiges stehen soll, sondern das Ganze auch noch eine ansprechende und bewegende sprachliche Form haben soll, dann braucht es schon etwas Zeit.

Für das erste Buch (Für immer mit dir.... Ich gehe auf Weltreise) habe ich am Tag max. 5 Seiten geschrieben. Ich liege damit ganz gut im Trend.

24.11.2011 Katrin beginnt

Es ist soweit, ich habe meine Muße gefunden und die ersten Zeilen im Heiligtum verewigt. Ausgerechnet der Start damals ist mein Anfang und wieder sitze ich heulend vor dem Computer. Kann mir mal einer sagen, wie man ohne Emotionen so ein Buch schreibt?

(geschrieben von Katrin )

23.11. 2011 Schreiben macht müde

Bei uns ist das so, wenn einer seine Arbeit erledigt hat, dann zeigen wir es uns gegenseitig, um eventuelle Verbesserungsvorschläge zu diskutieren und damit wir BEIDE immer wissen, wie weit wir unsere Arbeit erledigt haben.

 

Ich hatte mal wieder etwas an den Webseiten gebastelt und wollte mein Werk präsentieren. Wolfram saß hinter mir auf dem Sofa und hörte zu. Ich zeigte ihm die einzelnen Verbesserungen und Neuerungen auf den Seiten. Irgendwie war es still hinter mir, ich drehte mich um und entdeckte einen schlafenden Poeten.

Ganz leise holte ich eine Decke, um ihm die nötige Ruhe zu gönnen.

Schreiben macht eben sehr müde:)

(geschrieben von Katrin)

22.11. auf nach Frankreich

So,

jetzt geht es weiter, mit dem Rad nach Frankreich. Ein Land, vor dem wir übel gewarnt wurden, dass wir als Deutsche da ja gar nicht willkommen sind! huuuuu, böser Zauber kommt auf uns zu ... Hoffentlich verträgt meine Tastatur den nun folgenden Text ;)

(geschrieben von Wolfram)

19.11. Erfolg mit Vorsprung

Eigentlich wollte ich ja erst am Montag, dem 21. 11 fertig werden aber, ich habe es geschafft!

Der erste Teil des Buches hat in Form des Deutschlandberichtes seinen  Rohentwurf gefunden. Nun kann Katrin ihre Ergänzungen einfügen.

(geschrieben von Wolfram)

19.11.2011 Tagesform

Als ich Katrin gestern erzählte, dass ich von den bisherigen über zwanzig Seiten alles wieder löschen kann, da es mir überhaupt nicht mehr gefällt, war ich ziemlich enttäuscht und frustriert.

Heute habe ich mir den Text noch einmal angeschaut und siehe da, er war gar nicht so schrecklich, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich konnte recht viel davon als Gerüst verwenden und mit anderen Textpassagen auskleiden, so dass er ein gutes Gefühl vermittelt.

Es hat mal wieder viel mit der Tagesform zu tun, wie im Leben.:)

Wie es aussieht, werde ich am Montag meinen Teil der Deutschlandetappe abschließen, so dass dann Katrin ihre Gedanken einflechten und den Text aus weiblicher Sicht abrunden kann.

Ich fahre dann in meinen Schreibgedanken weiter nach Frankreich, wo wir Deutschen ja gar nicht gern gesehen sind, hat man uns vorgewarnt...

(geschrieben von Wolfram)

18.11.2011 Die Sache mit den Emotionen

Wir hatten ein wundervolles Frühstück heute. Die Gespräche am Tisch waren einfühlsam und manchmal zum Lachen, was wir beide ja zu gerne machen.

Doch eben habe ich Wolfram gesehen, sein Gesicht hat sich verdüstert und reden mag er auch nicht.

Ich stelle eine Kerze auf den Tisch, koche etwas schönes und versuche ihn ganz sanft zum Essen zu bitten.

"Wo bist du denn grad im Buch?"

 

"In Gmünden" Aha, jetzt ist mir bewußt was Wolfram hat. In dieser Stadt hatten wir damals unseren allerliebsten spirituellen Lehrer und Freund Erich getroffen. Er kam extra mit dem Auto aus Frankfurt und das mit 85 Jahren! und wir radelten natürlich mit unserem großen Gepäck in die Stadt. Es war ein emotional atemberaubendes Treffen.

Wer möchte das schon seine ganzen Erlebnisse, ob gut oder weniger gut nocheinmal durchleben? Alle Erlebnisse nocheinmal zu spüren, zu durchleben und auch noch das alles in eine sprachliche Form bringen. Genau das bedeutet es ein Buch zu schreiben, die Emotionen spielen dabei Trampolin.

 

Ich bin immer wieder erstaunt wie Wolfram trotz allem immer so ruuhig bleiben kann. Wenn ich schreibe und die Gefühle mit mir durch gehen werde ich laut und sprerre mich gern (wie beim letzten Buch geschehen) auch mal drei Tage im Zimmer ein. Jeder durchlebt bei uns seine Gefühle in der Zeit des Schreibens und wir beide wissen genau was der andere dann braucht...

(geschrieben von Katrin)

1.11.2011 Erfurt- Die Sache mit dem Essen

Fleisch, Wolfram liebt Fleisch, vor allem blutiges Steak. Was mich auch gar nicht verwundert, denn nach der Blutgruppendiät gehören wir beide zu sehr alten Blutgruppen und die Menschen damals waren Nomaden und Fleischesser. Wenn man wie wir nomadisch verreist, gibt es sowieso nicht immer die Auswahl.

Es duftet in der Küche, das Essen ist fast fertig:

"Wolfram, kommst du?" keine Antwort.

"Wolfram, das Essen ist fertig, F L E I S C H!" Das ist bisher immer ein Zauberwort bei ihm gewesen, doch alles was ich höre ist: "Mmh"

Ich schaue mit einem Auge in sein Büro und berichte ihm die Lage "Das Essen ist fertig, das wird doch ganz kalt."

"Ich kann jetzt nicht."

Nicht sein Lieblingsessen, auch nicht die Aussicht auf warmes Essen, und überhaupt ein gefüllter Magen kann ihn zum Aufstehen bewegen.

Wisst ihr was das ist? Schreibwut, einfach nur Schreibwut oder Lust ist wohl das bessere Wort.

Jetzt sitzt er jede freie Minute vor dem Computer und arbeitet so intensiv am Buch, dass er nicht bemerkt, dass er Hunger hat. Aber das ist sowieso egal, denn selbst wenn, er würde doch jetzt seine Gedanken nicht wegen seines Lieblingsessens unterbrechen.

Eine Herausforderung der besonderen Art einer jeden Partnerschaft ist ein Buch zu schreiben! Der eine sitzt und schreibt, und wenn er nicht schreib, dann denkt er wie er schreiben könnte. Der andere versucht den Poeten am Leben zu erhalten, ohne das es eine Konversation gibt, denn sprechen kann er jetzt nicht mehr, er schreibt lieber...

(geschrieben von Katrin)

24.10.2011 Wolfram in Erfurt

"Was haben wir eigentlich so an Material über unsere Reise?" Wolfram kommt in mein "Büro", das wohl eher wie eine gemütliche Stube aussieht, oder wenigsten so ein Zwischending  ist .

"Was für eine Reise?"

"Na unsere, die nach Afrika."

"Ach die, oh, da habe ich kräftig gesammelt. Am besten, ich schicke dir alles auf deinen Computer."

"Fängst du jetzt mit unserem Buch an?"

"Mmh." nickt er.

Ich denke, er macht es wahr, er macht es wirklich wahr! Mensch, das sind jetzt 4 Jahre her, als wir mit den Rädern zurück kamen. "Hier, ich habe noch mehr Kartenmaterial und SMS und und und..."

Offensichtlich will Wolfram sich einen ersten Überblick verschaffen. Danach sehe ich ihn den ganzen Tag nicht mehr.

(geschrieben von Katrin)

17.9.2011 in Gotha

Gotha, hier begann unsere Reise und heute berichten wir in einem emotional bewegenden Diavortrag über unsere Reisevorbereitungen in Sonnenklar TV Reisebüro darüber.

Mit Tränen in den Augen lesen wir aus unserem Buch die letzten Seiten vor. Immer wieder passiert uns das, doch heute ist es irgendwie anders. Ich kann es fühlen aber nicht in Worte fassen.

"Wie lange braucht ihr den noch? Ich muss zum Dreh!" Nach dem Diavortrag haben wir uns mit Axel  und Sabine verabredet. Endlich , endlich sehn wir sie wieder und endlich können wir Vier mal wieder miteinander schwatzen.

Unser Freunde lieben Filme und weil es ihre Leidenschaft ist, haben sie in Gotha auch gleich einen Regionalsender. Doch bevor wir richtig zum erzählen kommen , müssen sie noch etwas filmen, in der Marienglashöhle.

Ich kann mich nicht erinnern die beiden mal ohne Kamera gesehen zu haben. Nun jedenfalls ist es wie früher, die beiden am werken mit den Stativen um die besten Positionen und wir schauen ihnen gelassen zu.

Danach kommen wir endlich zum Reden über alte Zeiten, unsere Reise, damals nach Afrika und wie es uns vieren denn jetzt so geht. Erst ganz zum Schluss fragt Axel: „und was ist mit eurem Reiseplänen?“ Tja, im Moment wissen wir es auch nicht, aber wie beim letzten Mal, warten wir irgendwie auf ein Zeichen. Irgendwie ist es nicht unsere Entscheidung, wann die Reise beginnt und wann sie endet. Zu der ersten Reise nach Afrika sind wir geführt wurden und sie war zu Ende, obwohl wir so gern weiter gefahren wären. Warum? Keine Ahnung, aber es war einfach so. Und so wird es auch mit der nächsten Reiseetappe sein. Wir werden es irgendwann wissen und dann gibt es wieder einmal nichts auf der Welt, was uns aufhalten könnte wieder zu fahren. Der Moment kommt, das wissen wir, aber wann wissen wir noch nicht.

Axel ist so voller Tatendrang und erzählt uns von seinen Film- und Fotoreisen auf den verschiedensten Kontinenten. Wir beiden spüren da wieder etwas aufflackern, nur was ist es bloß?

 

Wir sitzen im Zug und halten schon fast in Erfurt unserer neuen Heimat, da spricht es Wolfram aus. „Durch diese Gespräche mit den beiden, habe ich wieder richtige Lust bekommen, unser Reisebuch zu schreiben.“ „Ich auch! Ist es nicht besser wir versuchen es einfachmal und Augen zu und durch?“ Ich erhalte keine Antwort. Brauche ich auch nicht.

Das neue Baby ist geboren.

(geschrieben von Katrin und Wolfram)